Starke zweite Halbzeit sichert der MSG die nächsten zwei Punkte

MSG Iggelheim/Meckenheim 2 – HSG Trifels 37:32

Die MSG Iggelheim/Meckenheim 2 bleibt weiter auf Erfolgskurs. Gegen die HSG Trifels setzte sich die Mannschaft nach zwei unterschiedlichen Halbzeiten mit 37:32 durch und geht damit weiterhin ohne Minuspunkt in die Herbstferien.

Offensiv stark, defensiv mit Problemen

Im Angriff fand die MSG von Beginn an gut in die Partie. Die angesagten Konzeptionen wurden konsequent ausgespielt und erfolgreich abgeschlossen, zudem kam die Mannschaft über ihr Tempospiel immer wieder zu einfachen Toren. Auch die bereits in der Anfangsphase angeordnete Manndeckung gegen Nils Rausch stellte die Hausherren vor keine größeren Probleme und wurde souverän gelöst.

Deutlich schwerer tat sich die MSG dagegen in der Defensive. Ungewohnte Abstimmungsprobleme sorgten dafür, dass Trifels immer wieder Lücken fand und insbesondere am Kreis zu guten Abschlussmöglichkeiten kam. Häufig konnten die Gäste nur noch siebenmeterreif gestoppt werden.

So entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Zwar gelang es der MSG mehrfach, sich mit bis zu zwei Toren abzusetzen, doch die HSG hielt konsequent dagegen. Beim Stand von 11:10 nahm MSG-Trainer Gordon Amuser in der 16. Minute seine erste Auszeit. Die gewünschte Wirkung blieb allerdings aus: Trifels erzielte anschließend vier Treffer, während der MSG lediglich ein Tor gelang. Bis zur Pause stabilisierte sich das Spiel wieder, dennoch gingen die Gastgeber mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die Kabine.

Starke Reaktion nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich die MSG deutlich verbessert. Bereits nach vier Minuten war beim 19:19 der Ausgleich und mit zwei weiteren Toren in Folge die 21:19-Führung hergestellt. Trifels antwortete zwar noch einmal mit zwei Toren, doch nun fand auch die MSG-Abwehr zunehmend Zugriff auf die Partie.

Angetrieben von Kapitän Fabian zur Linden stand die Defensive kompakter und aggressiver. Sieben Minuten lang blieb die MSG ohne Gegentreffer und nutzte die Ballgewinne konsequent für ihr Tempospiel. Sechs eigene Tore in dieser Phase sorgten schließlich für die Vorentscheidung.

Vorsprung sicher ins Ziel gebracht

In der Schlussphase schlichen sich zwar wieder einige Unkonzentriertheiten ein. Teilweise wurden Abschlüsse zu früh gesucht oder der Ball durch einfache Fehler hergegeben. Wirklich in Gefahr geriet der Vorsprung jedoch nicht mehr, sodass am Ende ein verdienter 37:32-Erfolg auf der Anzeigetafel stand.

„Die Reaktion der Mannschaft war entscheidend“

Trainer Gordon Amuser ordnete die Partie nach dem Schlusspfiff ein:

„Offensiv können wir mit 37 Toren und den gefundenen Lösungen sehr zufrieden sein. In der Abwehr haben uns zunächst die Abstimmung und Konsequenz gefehlt. Entscheidend war für mich, wie die Mannschaft darauf reagiert hat. Als wir kompakter verteidigt und uns gegenseitig besser unterstützt haben, konnten wir das Spiel auf unsere Seite ziehen. Diese Phase hat gezeigt, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. 32 Gegentore sind trotzdem zu viel und daran müssen wir weiter arbeiten. Wichtig ist, dass wir erneut zwei Punkte geholt und uns damit eine sehr gute Ausgangssituation für die kommenden Aufgaben erarbeitet haben.“